Schmerztherapie Gabriele Brand - Hamburg

Vermeidung von Migräne und Kopfschmerzen – Weitere Tipps

Noch mehr Tipps zur Vermeidung von Migräne und Kopfschmerzen

In meinem Artikel Auslöser und mögliche Hilfe bei Migräne und Kopfschmerzen
habe ich Ihnen bereits einige Tipps zur Vermeidung von Migräne und Kopfschmerzen gegeben.
Hier folgen nun noch einige weitere hilfreiche Maßnahmen.
 

Migräne am Morgen:

Stehen Sie sofort auf, wenn Sie mit einer Migräne am Morgen erwachen (auch wenn es
schwerfällt, und sie am liebsten im Bett liegen bleiben würden!)

Duschen Sie sich mit warmen Wasser, behalten Sie den Kopf oben und drehen Sie sich leicht
weg aus der “Anfallsseite”.Entspannen Sie Ihren Körper, indem Sie die Schultern
herunternehmen und Ihre Arme hängen lassen und lockern Sie sich ganz bewußt.

Lassen Sie warmes Wasser etwa 10 Minuten über die betroffene Seite laufen und trocknen
Sie sich danach gut ab. Eine Art “Hausmittel” bei Migräne ist eine starke Tasse schwarzer
Kaffee mit Zitrone :(( Diese Mixtur schmeckt zwar scheußlich, ist aber einen Versuch wert…
– Das Leben kann eben sehr “bitter” sein…Trinken Sie diese dann schluckweise in
aufrechter mit leicht nach vorne über gebeugtem Oberkörper.


Migräne am Tag:

Hier gilt wiederum den Kopf hoch zu halten und sich aus der Anfallsseite etwas wegzudrehen.

Wiederum ist das völlige Entspannen ein wichtiger Punkt, auch wenn es Ihnen verständlicherweise schwerfallen sollte. Also  nehmen Sie ganz bewußt Ihre Schultern
herunter und lassen Sie ihre Arme hängen, um die Nacken-Schulter-Partie zu entspannen. Dieses gelingt oft erst nach einiger Zeit der Übung, da wir alle dazu neigen den Kopf
zwischen den Schultern eher hochzuziehen (erinnert etwas an eine “Schildkröte”).
Dieses stellt eine Art Schutzhaltung dar (Frage: Wovor oder vor wem will ich mich schützen?).
 

Diese Haltung führt aber langfristig zwangsläufig zu Verkrampfungen. Und gerade diese sollten
Sie unbedingt und ganz bewußt vermeiden. Sie kochen sich wiederum eine starke Tasse
schwarzen Kaffee mit ewas Zitrone und trinken diese dann schluckweise aus.

 


  

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Vorbeugung und Vermeidung von Migräne und Kopfschmerzen am Abend

Menschen, die zu Migräne neigen, sollten grundsätzlich bei geöffnetem Fenster schlafen, um stets genügend Sauerstoff zur Verfügung zu haben.

Weiterhin ist es sinnvoll auf einer waagerechten Auflage / Matratze zu liegen und das Kopfteil n i c h t anzuheben, n i c h t in Bauchlage und n i c h t auf einem dicken Kissenwulst zu schlafen (begünstigt das “Abknicken” der HWS).

Diese Angewohnheiten können zu Problemen mit der Halswirbelsäule (HWS) führen, was auch eine Migräne begünstigen kann.Ein geeignetes Kissen unterstützt ihren Nacken in der Rückenlage. Besonders vorteilhaft ist es hierbei die Beine etwas zu “grätschen”, um die Wirbelsäule zu entlasten. Falls Sie eher der “Seitenschläfer” sein sollten, muß der Hals sowie der Kopf durch ein Kopfkissen abgestützt werden.

Ein Bein ist angewinkelt, so wie bei der sog. “stabilen Seitenlage”, um auch hier wieder optimal zu entlasten. Ihre Arme legen Sie bitte beim Schlafen n i c h t unter den Kopf.

Bei Migränikern ist es nicht sinnvoll am Tage zu schlafen, sondern ausschließlich nachts, und zwar möglichst  v o r Mitternacht- optimal ist zwischen 22:00 und 23:00.

Bedenken Sie auch, dass Sie am Abend n i c h t zu viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, damit Ihre Nachtruhe nicht durch lästige Toilettengänge unterbrochen wird.

Gerade bei Menschen mit Migräne ist ein regelmäßiger und geordneter Tages- und Nacht-Rhythmus besonders wichtig.

 


Auch dieses hilft zur Vermeidung von Migräne und Kopfschmerzen

Beobachten Sie sich doch selbst einmal etwas genauer, wann und nach welchen Gelegenheiten Sie Migräne bekommen.

Es ist z.B. sehr hilfreich, ein Migränetagebuch zu führen. Hierin werden Ereignisse und Zeitangaben notiert, die vor einer Migräne-Attacke lagen.

Dieses ist es eine Hilfe für Sie, um dadurch zu erkennen, w a s der Auslöser hierfür gewesen sein könnte.

Insbesondere dann, wenn es z.B. immer wieder nach dem Glas Rotwein, nach dem Genuß einer bestimmten Käsesorte, nach dem Essen in der Kantine, dem Streitgespräch mit der “pubertierenden” Tochter oder einer anderen  für Sie persönlich “stressfördernden” Situation gekommen ist.

All diese Dinge werden im Alltagsgeschehen nicht unbedingt bewußt wahrgenommen, und so kommt es stets zu den gleichen Situationen, die uns und unserer Gesundheit langfristig nicht zuträglich sind.

Finden Sie also  für sich heraus, was Ihnen nicht gut tut, um dieses dann- zumindest weitgehend- zu vermeiden oder ganz zu eliminieren. Das kann ein Schritt zur Verbesserung Ihres Allgemeinzustandes sein und zu Verbesserung Ihrer Lebensqualität beitragen.

Nur das, was Sie bewußt wahrnehmen, können Sie auch b e w u ß t und ganz gezielt ändern.

Haben auch Sie noch weitere Tipps und Erfahrungen zur Vermeidung von Migräne und Kopfschmerzen? Dann teilen Sie  diese doch mit den anderen Lesern in den Kommentaren.

 

Auslöser und mögliche Hilfe bei Migräne und Kopfschmerzen

Mögliche Auslöser und Tipps zur Vorbeugung:

Hilfe bei Migräne sucht sicher jeder Betroffene. Alle Menschen, die Migräne haben, suchen nach so genannten „Lösungen“, wie sie ihre „persönliche Migräne“ los werden können. Dieses ist durchaus verständlich.

Das Problem beginnt jedoch schon damit, dass es bisher in der Medizin keine allgemein gültige Lösung und auch kein Rezept gibt, diese dauerhaft zu beseitigen bzw. zu heilen.

Es wird immer noch über über mögliche Ursachen und Therapien spekuliert, die wirklich dauerhaft zum erwünschten Erfolg, und die letztendlich zur Beseitigung  dieses Schmerzbildes führen könnten.

Dennoch gibt es vielfache Tipps und Ideen, um die Migräne-Attacken zu reduzieren bzw. zu minimieren.

Jeder muss dieses für sich individuell herausfinden, da wir Menschen eben alle unterschiedlich reagieren.

Es gibt Menschen, die  2-3-mal im Jahr  für wenige Stunden eine Migräne haben, genauso wie 7-8-mal über mehrere Tage pro Monat.

Wir sehen also,  dass dieser Zustand in einem Zeitfenster von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen liegen kann.

Hilfe bei Migräne

Die folgende Liste stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit dar und ist daher stets erweiterbar.

Menschen, die unter Migräne leiden, sollten früh aufstehen (auch am Wochenende!) und auch die nachfolgenden Anregungen  möglichst genau einhalten. (Einen  Versuch ist es doch bestimmt wert  ;) !

Es beginnt bereits mit dem Frühstück. Hierbei ist es wichtig, in RUHE und möglichst ausgiebig zu frühstücken – mit viel Zeit und abwechslungsreich.

Stehen Sie lieber eine halbe Stunde früher auf, um dieses wirklich zu tun, und um entspannt in den Tag zu starten. Innerhalb kürzester Zeit werden Sie dieses genießen können.

Ihre Mittagsmahlzeit sollte eher etwas reduzierter ausfallen, also den Magen und Darm nicht mit zu vielen Kalorien belasten. Essen Sie am besten die Menge, die Sie satt macht, und verzichten Sie auf einen eventuellen „Nachschlag“.  Im Übrigen ist diese Vorgehensweise auch Ihrer Figur zuträglich.

Das Abendessen sollte aus leichter Kost bestehen und möglichst nicht nach 18:00 Uhr eingenommen werden.
 

Die folgende Liste stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit dar und ist daher stets erweiterbar.

Menschen, die unter Migräne leiden, sollten früh aufstehen (auch am Wochenende!) und auch die nachfolgenden Anregungen  möglichst genau einhalten. (Einen  Versuch ist es doch bestimmt wert  ;) !

Es beginnt bereits mit dem Frühstück. Hierbei ist es wichtig, in RUHE und möglichst ausgiebig zu frühstücken – mit viel Zeit und abwechslungsreich.

Stehen Sie lieber eine halbe Stunde früher auf, um dieses wirklich zu tun, und um entspannt in den Tag zu starten. Innerhalb kürzester Zeit werden Sie dieses genießen können.

Ihre Mittagsmahlzeit sollte eher etwas reduzierter ausfallen, also den Magen und Darm nicht mit zu vielen Kalorien belasten. Essen Sie am besten die Menge, die Sie satt macht, und verzichten Sie auf einen eventuellen „Nachschlag“.  Im Übrigen ist diese Vorgehensweise auch Ihrer Figur zuträglich.

Das Abendessen sollte aus leichter Kost bestehen und möglichst nicht nach 18:00 Uhr eingenommen werden.


Für alle Mahlzeiten gilt, dass Sie ausschließlich frische Zutaten verwenden, die wiederum kurzfristig verarbeitet werden sollten, damit deren Qualität nicht leidet (Geschmack, Vitamingehalt  usw.).

Industriell verarbeitete Produkte sind hierfür kein Ersatz, da diese in der Regel Zusatzstoffe enthalten, die dem Körper keine Vitalität bringen bzw. ihn sogar schwächen können.

Hierzu zählen u.a. künstliche Farbstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen sowie Lebensmitte, die Nitrate und Schwefel enthalten. Ebenfalls sollten Sie als Migräne-Kandidat auf Gepökeltes und Mariniertes verzichten oder nur sehr eingeschränkt verzehren.

Auf diese Lebensmittel werde ich in einem später folgen Artikel näher eingehen, da dieses den Rahmen des heutigen Themas definitiv sprengen würde!

Ich bitte Sie daher um Verständnis für diese zunächst kurze Information.

Ebenso sind Käse, Rotwein und Schokolade „unter Verdacht“ eine Migräne-Attacke auslösen zu können.

Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Sie „genügend“ trinken, damit der Körper nicht „trockengelegt“ wird. Auch wenn das Durstgefühl nicht oder wenig vorhanden sein sollte,  müssen wir unserem Körper Wasser zuführen. Nur so können wir „funktionieren“, zumal der menschliche Körper zu einem hohen  Prozentsatz aus Wasser besteht.


Achtung wichtig:

„Locker bleiben“ ist die Devise: sitzen Sie nach Möglichkeit aufrecht und lassen dabei die Arme locker und nehmen Sie die Schultern herunter.

Migräne-Betroffene sollten möglichst nicht auf dem Bauch schlafen (Halswirbelsäule=HWS).

Falls es sich einrichten lässt, so sollte der Schlafrhythmus regelmäßig sein.

Für genügend Sauerstoff in der Nacht sorgt ein geöffnetes Fenster, vermeiden Sie bitte jedoch Zugluft.

Nehmen Sie keine Sorgen, Probleme und unerledigte Dinge mit in Ihren wohl verdienten Schlaf.

Ich persönlich habe es mir irgendwann angewöhnt ein kleines Büchlein auf meinem Nachttisch zu haben. Immer, wenn ich irgendetwas nicht aus meinem Kopf herausbekam (natürlich immer wieder vor dem Einschlafen…), dann habe ich eine kleine Notiz bzw. Erinnerung in dieses geschrieben über das, was mich belastet und vom Einschlafen abhalten könnte.

So war es dort gut aufgehoben und war aus meinem Kopf. Ich brauchte keine Sorge zu haben, dass ich etwas vergesse oder übersehe. Am nächsten Tag ist immer noch genug Zeit und Raum, um diese Dinge zu erledigen. Dieses war und ist für mich  persönlich eine enorme Erleichterung. So war der Kopf frei von Gedanken und ich konnte mich auf Ruhe, Schlaf und Erholung  einstellen.

Probieren Sie es doch einfach einmal aus. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir über Ihre Erfahrungen schreiben,  die Sie hiermit gemacht haben.

Falls Sie ebenfalls Ideen und Anregungen  zu diesem Thema haben sollten, teilen Sie dieses gerne in einem Kommentar mit.

Dadurch erhalten auch andere Betroffene Hilfe bei Migräne.

Bildnachweis: Frau mit Kopfschmerzen von David Castillo Dominici, Obstkorb von iamharin / FreeDigitalPhotos.net